Fischereiaufsicht: Mehr als 500 mal Schwarzangler erwischt

Benutzeravatar
Alex
Beiträge: 192
Registriert: Di 26. Mai 2015, 23:02
Wohnort: Hameln

Fischereiaufsicht: Mehr als 500 mal Schwarzangler erwischt

Beitragvon Alex » Do 28. Mai 2015, 12:58

[...]Die Fischereiaufseher in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangen Jahr 536 mal Schwarzangler erwischt.[...]

http://www.t-online.de/regionales/id_73 ... ischt.html

Eine wirklich hohe Anzahl, wenn man überlegt dass viele nie erwischt werden. Für meinen Geschmack dürften hier die Strafen aber auch noch drastischer sein. Tierquälerei was die breite Masse mehr interessiert wird dann doch härter bestraft, aber warum bekommt der jenige der Hunde vergiftet höhere Strafen als ein Schwarzangler???
Raubfischcounter 2016

Hecht: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Zander: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Rapfen: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Bachforelle (ü 40): 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)

Benutzeravatar
hechtjogie
Beiträge: 39
Registriert: Mi 27. Mai 2015, 07:17

Re: Fischereiaufsicht: Mehr als 500 mal Schwarzangler erwischt

Beitragvon hechtjogie » Fr 29. Mai 2015, 07:17

Hi Alex das liegt daran das die Fische nicht gesehen werden von den Leuten, sind halt unter der Wasseroberfläche.
Deshalb haben die Fische auch keine Lobby wie z.B. Hunde "denn die sind ja sooooo süßßßßß"
Zusätzlich werden die Angler in der Öffentlichkeit ja ähnlich wie Jäger nur als die Tierquäler war genommen die Nemo und Bambi töten.
Dementsprechend ist auch die Gewichtung vor Gericht wenn es überhaubt mal da landet. In den meisten Fällen wird das Verfahren ja sowieso nur eingestellt weil (und jetzt kommt es) kein öffentliches Interesse vorliegt.
Ich sehe das so wir Angler zahlen dafür das wir ein Gewässer nutzen dürfen und das nicht zu knapp. Die ganzen Anderen sei es Segler Ruderer usw. zahlen keine Pfennig für die Nutzung, deshalb sollte man diese Gruppen auch bevorzugt behandeln weil sie a) nichts zahlen und b) auch keine Aktionen machen wie z.B. mal am Ufer den Müll einsammeln.
Sind doch alles ganz logische Gründe warum man dem "gemeinen" Angler in den Arsch treten sollte oder?
8-)

Benutzeravatar
Alex
Beiträge: 192
Registriert: Di 26. Mai 2015, 23:02
Wohnort: Hameln

Re: Fischereiaufsicht: Mehr als 500 mal Schwarzangler erwischt

Beitragvon Alex » Fr 29. Mai 2015, 09:51

Das ist typisch deutsch ja :D

Wer, wie du sagst, Müll einsammelt, sich für Fischtreppen und Rückbau zu natürlichen Gewässern einsetzt, die ach so wichtigen Badeseen frei schneidet, Nistkästen anbringt usw. wird dabei gern vergessen. Man muss sich doch einfach nur mal in jeder Gemeinde Teiche anschauen, die keinem Angelverein gehören, da sieht man die Unterschiede.

Aber (!), ich finde teilweise sind wir Angler sogar ein bisschen selber schuld. Auf der einen Seite finde ich die Fischereiprüfung teilweise sehr leicht, gerade wenn man den Vergleich zu den Jägern zieht und man kann sich zu viel erlauben ohne dass der Schein weg wäre. Da haben wir Leute die sich erstmal mit ner Machete die Ufer frei schneiden, die ihren Müll überall rumfliegen lassen, die sich am Wasser benehmen wie in ner Kneipe, die nicht wissen wie sie einen Fisch behandeln sollen und und und. Über so Sachen wie "selektive Entnahme" und unsinnige Besatzmaßnahmen ganz zu schweigen. Und dann sind wir ja auch eher damit beschäftigt immer schön gegeneinander, wie mans wunderbar am Beispiel VDSF und DAV Fusion gesehen hat. Normalerweise sollten 1 Million organisierter Angler schon ein gewisses Gewicht haben; immerhin gut 2% der Leute die 2013 wählen gegangen sind.
Raubfischcounter 2016

Hecht: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Zander: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Rapfen: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Bachforelle (ü 40): 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)

Benutzeravatar
hechtjogie
Beiträge: 39
Registriert: Mi 27. Mai 2015, 07:17

Re: Fischereiaufsicht: Mehr als 500 mal Schwarzangler erwischt

Beitragvon hechtjogie » Mo 1. Jun 2015, 08:14

Jep Alex, da gebe ich dir Recht manche Angler versauen es wirklich. Bei uns am Wasser versuchen wir konsequent solche Dinge zu unterdrücken erst letztens ist jemanden die Erlaubniskarte entzogen worden der besoffen und pöbelnd am Ufer gesessen hat und natürlich uns alle in den Mist gezogen hat. Das bringt im Regelfall mehr als alles Andere. Das schöne ist auch, dass sich die Vorsitzenden der umliegenden Angelvereine kennen und sich dann auch über so etwas unterhalten und somit ist dann auch sicher gestellt das der Jenige keinen Schein von einem Nachtbarverein bekommt.
:smfischtoeten:

Benutzeravatar
Alex
Beiträge: 192
Registriert: Di 26. Mai 2015, 23:02
Wohnort: Hameln

Re: Fischereiaufsicht: Mehr als 500 mal Schwarzangler erwischt

Beitragvon Alex » Mo 1. Jun 2015, 09:59

Lobenswert auf alle Fälle...

Bei uns ist der Gedanke eher: "Hey, wenn wir den jetzt ausm Verein werfen, dann fehlen uns ja 100 Euro Jahresbeitrag". So ähnlich läufts bei Prüfungen auch ab; jeder der besteht ist ein potentielles Vereinsmitglied.
Raubfischcounter 2016

Hecht: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Zander: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Rapfen: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Bachforelle (ü 40): 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)

Benutzeravatar
hechtjogie
Beiträge: 39
Registriert: Mi 27. Mai 2015, 07:17

Re: Fischereiaufsicht: Mehr als 500 mal Schwarzangler erwischt

Beitragvon hechtjogie » Di 2. Jun 2015, 07:11

Diese Tendenz nach bestandener Prüfung die Teilnehmer zu werben kann man aber auch bei uns erkennen ich denke das ist der Situation geschuldet das ein Verein auch ein Stück weit ein Wirtschaftsunternehmen ist.
:smfisch:


Zurück zu „Presseberichte“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast