Was kriecht denn da...

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KoffjeUwe
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Was kriecht denn da...

Beitragvon KoffjeUwe » Sa 30. Mai 2015, 16:21

Auf ein neues... ;)

Man kann ja immer wieder mal über C&R lesen was man nicht so alles falsch machen kann usw.
Und um bei meinem neuen Projekt alles richtig zu machen, möchte ich das hier mal kurz vorstellen und zwar geht es um Buy and Release, dem neusten Trend aus Usbekistan.

Also, ich habe vor mir Dendro´s und Tauwürmer vom Angelgeschäft zu kaufen und sie bei mir zu Hause auszuwildern. Ich hatte für den Anfang an 100 Dendro`s um 50 Tauwürmer gedacht. Nach dem kauf werden sie natürlich als erstes dem Veterinär vorgeführt um zu verhindern mir irgendwelche exotischen Krankheiten in meinen Garten zu holen. Wenn sie dann alle gesund und geimpft sind, kommen sie in der Garage in eine isolierte und natürlich Schadstofffreie Holzkiste von ca. 1m länge, 50cm breite und 40cm höhe. Sie ist gefüllt mit einem gemisch aus Mutterboden, Humus und spezieller Wurmnahrung. Den Boden der Kiste kann ich drunter wegziehen, darüber befindet sich ein enger Maschendraht, der natürlich weich und Umweltgerecht gepolstert ist, damit sich die Würmer nicht verletzen können.

In der Kiste sind schon ca 20 Garteneigene Würmer drin, die ich nach einem freundlichem Gespräch davon überzeugen konnte, bei diesem Projekt mitzumachen. D.h. sie sind freiwillig!!! in die Kiste gekrochen, durch den besagten Maschendraht. Ich hatte die Kiste dafür auf den Rasen gestellt und anschließend den Boden drunter geschoben. Die Garteneigenen Würmer sind so nett und weisen die Neulinge auf die geflogenheiten in meinem Garten hin, und natürlich auch auf die etwaigen gefahren wie Vögel oder Maulwürfe. So ne Art Trainingskamp halt.

Die ersten zwei Tage dienen den Neulingen zur Eingewöhnung und theoretischen Ausbildung wie z.B. Wo hält sich der Maulwurf gewöhnlich auf, wie klingen die Trippelschritte der verschiedenen Vögel, wo ist der beste Boden, was tun bei Regen usw. Dann beginnt die praktische Ausbildung. Zuerst wird nur das unterschiedliche Wetter simuliert. Eine Lampe, ein Ventilator und eine Gießkanne mit gereinigtem Regenwasser an einer Seilwinde (Niemals Leitungswasser verwenden, wegen dem Chlor), alle Sachen mit einer eigenen Zeitschaltuhr versehen. simulieren die unterschiedlichen Situationen, wie Sonne, Regen oder auch Starkregen mit Sturm. Keine Sorge, ertrinken können die Würmer nicht, es gibt genügend Trockenzonen und das Wasser fließt ja auch durch den Boden wieder ab. Frost kann ich leider so nicht simulieren, würde ich die Kiste in die Truhe stellen würde schließlich alles gefrieren. Aber dafür sind dann ja noch die 20 Leitwürmer da, um zu erklären und zu zeigen was zu tun ist, wenn es dann mal soweit sein sollte.

Der nächste Schritt sind dann die Fressfeinde wie z.B. Maulwurf, Vogel oder Igel. Naturgetreu gestaltete Modelle die sich mittels eingebauter Robotertechnik lebensecht bewegen können werden abwechseln in oder auf die Kiste gesetzt. So können dann die Extremsituationen und das Verhalten in solchen Fällen hautnah trainiert werden. Auch hier kann den Würmern nichts passieren, da alles ständig videoüberwacht wird und man sofort eingreifen kann, also auch hier keine Gefahr.

Wenn die Würmer dieses Trainingslager überstanden haben, das wird so nach ca. 2 Wochen sein, Setze ich die Kiste nach draußen auf besonders guten Boden und ziehe die Holzplatte drunter weg. So kann nun jeder Wurm frei entscheiden wann er die schützende Kiste verlässt. durch den Maschendraht am Boden kann natürlich kein Fressfeind in die Kiste eindringen, und somit bleibt die Kiste für ein halbes Jahr draußen stehen und dient als letzte Notunterkunft vor Maulwürfen etc. Die Kiste ist selbstverständlich von oben verschlossen wenn sie draußen hingestellt wurde.

Was haltet ihr davon? Gibt es evtl. noch Verbesserungen? Oder habe ich vielleicht etwas wichtiges vergessen? Zum besseren Verständnis habe ich noch eine Skizze vom Versuchsaufbau beigefügt.

Gruß Uwe
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon KoffjeUwe » Sa 30. Mai 2015, 16:27

So, mein Projekt habe ich in Angriff genommen und auch relativ erfolgreich umgesetzt. Leider waren die Tauwürmer aus dem Angelgeschäft keine herkömmlichen Tauwürmer, sondern die sehr seltenen und weitgehend unbekannten Drosselgrubentauwürmer (lat. Turdidae fovea Lumbricus terrestris). Diese Würmer haben die Eigenschaft eine Grube zu graben und sie so geschickt zu tarnen das es für eine Drossel wie die herkömmlichen Sandhäufchen aussieht, die Würmer gerne mal an der Oberfläche hinterlassen. Die Drossel trippelt dann über den Rasen um Würmer zu picken, und fällt dann in die Grube, wo sie sofort von dem Drosselgrubentauwurm verschlungen wird. Leider trippeln auf unserem Rasen auch gerne mal andere Vögel herum, welche dann auch in so eine Grube fallen. Da die Drosseln mittlerweile bei uns sehr knapp geworden sind, verschmäht der Drosselgrubentauwurm auch andere Vögel nicht, selbst vor Nachbars Hühnern macht er nicht halt.
Mal sehen wie ich den jetzt wieder aus meinen Garten raus bekomme und in seine natürliche Umgebung in Usbekistan zurück bringe, weil töten oder verletzen kommt selbstverständlich nicht in Frage.
Hier noch ein Bild von Ihm mit Beute.
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon KoffjeUwe » Sa 30. Mai 2015, 16:31

Über den Maulwurfgrubenzahntauwurm...

Früher war dieser Wurm in Deutschland sehr verbreitet, als es noch genügend Maulwürfe gab. Leider hat der Mensch durch sein Spießertum und Wühlmausfallen ihm sein Grundnahrungsmittel entzogen. Er gilt in Deutschland als ausgestorben. die wenigen überlebenden seiner Art sind nach Starachowice (Polen) ausgewandert, wo es noch genügend Maulwürfe aber auch Wühlmäuse und andere Erdnahe Kleintiere gibt, die dem Maulwurfgrubenzahntauwurm in die Falle gehen.
Das Prinzip ist ähnlich wie beim Drosselgrubentauwurm, nur eben unter der Erde.
Der Maulwurfgrubenzahntauwurm (lat. Talpidae fovea dentis Lumbricus terrestris) ist sehr Lichtscheu, weshalb es auch keine Fotos von ihm gibt. Mir sind jedenfalls keine bekannt. Des Nachts traut er sich an die Oberfläche um die eine oder andere Maus zu ergattern. Dieses Verhalten ist sehr ungewöhnlich für diesen Wurm, was darauf schließen lässt, das er sein Beuteschema aufgrund des Futtermangels in Deutschland, umgestellt hat.
Es wurde auch schon des öfteren versucht ihn zu züchten um ihn wieder anzusiedeln, aber das ist bisher noch nicht gelungen, da ein Maulwurfgrubenzahntauwurm in der Brunft sehr gefährlich werden kann, es soll schon zu schwersten Verletzungen durch seinen Biß gekommen sein.
Laien verwechseln ihn häufig mit dem Säbelzahnmistwurm, der noch in Deutschland auf dem ein oder anderen Bauernhof beheimatet ist.
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon KoffjeUwe » Sa 30. Mai 2015, 16:48

Der Säbelzahnmistwurm (lat.: Smilodon Eisenia Fetida)

Dieser Wurm war in der Nachkriegszeit in Deutschland sehr verbreitet. Ursprünglich war er im nördlichem England und Schottland beheimatet. Er ist wohl in den Kriegswirren hier gelandet. Der Säbelzahnmistwurm lebte ursprünglich in Moosreichen Gebieten, hat hier aber, vermutlich aufgrund der stehts vorhandenen Nahrung, eine neue Heimat in Misthaufen gefunden. Die Weibchen werden bis zu 25 cm groß (allerdings nur bei der richtigen Nahrung, Temperatur usw.) die Männchen nur ca. 5 - 10 cm. Seine Säbelzähne werden ca. 1 - 2,5 cm lang. Der ürspringliche Sinn der Zähne war um Konkurrenten während der Brunft einzuschüchtern, und dient auch bei Revierkämpfen, wo es nicht selten zu tödlichen Verletzungen kommt, als Waffe. Da die Menschen sich in der Nachkriegszeit hauptsächlich von dem ernährten, was sie selber angebaut habe, und nicht zuletzt selbst gefangen haben ( mit Hilfe von Kuhköpfen) Hat der Wurm großes Gefallen am Aal gefunden, hierzu aber später mehr.

Der Wurm hält sich je, nach Entwicklungsstand, in verschiedenen Schichten des Misthaufens auf. Im unteren drittel sind die Larven zu finden, da sie hier den meisten Schutz vorfinden um erstmal das Larvenstadium zu überstehen. Im mittleren Drittel sind die die Jungwürmer, da hier schon etwas mehr "feste" Nahrung vorzufinden ist. Hier trainieren sie spielerisch schonmal Revierkämpfe usw. Im oberen Drittel sind die Geschlechtsreifen Würmer, Sie haben eine stark reflektierende Hautstruktur, was ein Fotografieren quasi unmöglich macht. Sie ernähren sich vorwiegend von fester Nahrung, wie z.B. allgemeine Essensreste. Und natürlich Aalköpfen und Aalhaut, wobei es dann zu regelrechten Kämpfen kommt. Als das von den Menschen bemerkt wurde, Entwickelte man Techniken um mit dem Wurm zu Angeln. Hierbei wird der Geschlechtsreife Wurm mit dem Schwanzende über einen Haken gelegt. Dazu war es zwingend erforderlich stichfeste Handschuhe zu tragen! Jedenfalls wickelt der Wurm instinktiv seinen Schwanz um den Haken. So wird der Wurm Ufernah ins Wasser gelassen, und er beginnt Hypnotisch zu tanzen. Das kommt daher das das Paarungsritual auschließlich bei Starkregen von statten geht. Jedenfalls kann der vorbeischwimmende Aal diesem scheinbar leckeren Happen niemals wiederstehen. Will der Aal sich jetzt den Wurm einverleiben, schnellt dieser Blitzartig nach vorne und verbeisst sich im Kopf des Aales, welcher dann sicher gelandet werden kann, da der Wurm den Haken erst los lässt wenn er wieder an Land ist. Jetzt ist es zwingend erforderlich, den Aal zu töten, und den Kopf abzuschneiden. diesen darf der Wurm dann verzehren und ist bereit für den nächsten Einsatz... Leider ist diese Angeltechnik mittlerweile verboten, da der Wurm vom Aussterben bedroht ist, und auch der Aal unnötig leiden müsste. Der Wurm verschmäht auch andere Fische wie Rotaugen, Brassen usw. nicht allerdings mag er am liebsten den Aal.

In der Paarungszeit paart sich ein Weibchen mit mehreren Männchen um eine garantierte Befruchtung der Eier zu gewährleisten. Hierzu verbeißen sich die Männchen in den Schwanz der Weibchen und werden von ihr ins untere Drittel des Misthaufens gezogen, nach dem Paarungsakt und der Eiablage versterben Männchen und Weibchen und dienen so als erste Nahrung für die frisch geschlüpften Larven. Der Kreislauf des Lebens ist geschlossen...

Auf dem Bild sind einige präparierte Exemplare zu sehen... ;)
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon KoffjeUwe » Sa 30. Mai 2015, 16:51

Der Watt-Wurm (lat.Fulguritus Vermis),

nicht zu verwechseln mit dem heimischen Wattwurm, wurde zum ersten Mal im Mai 1971 in Bogor (Indonesien) von russischen Soldaten entdeckt. In Bogor als der "Vom Blitz getroffene Wurm" bekannt. Daher auch sein lateinischer Name. Jedenfalls war die Entdeckung dem Zufall zu verdanken das die Funkgeräte der Soldaten ausfielen, und sie es sich nicht erklären konnten woran es lag. Also fingen sie an zu suchen und fanden lediglich Würmer, die Sie dann für Forschungszwecke mitnehmen wollten, da sie mysteriös leuchteten. Doch egal welches Verkehrsmittel sie benutzen wollten, PKW, LKW, Zug oder Flugzeug. Nichts funktionierte wenn die Würmer dabei waren. Die Soldaten glaubten an böse Geister und ließen sie zurück.
Man schickte Forscher ins Land und fand heraus das diese Würmer sich in der Paarungszeit ausschließlich von Energie in Form von Elektrizität ernähren d.H. der Wurm absorbiert Energie, um den abgelegten Eiern eine "geladene" Schale zu verleihen, was vor Fressfeinden schützen soll. Somit leuchtet auch ein warum es diese Würmer ursprünglich nur in Bogor gab. Dort gewittert es schließlich durchschnittlich 320 mal im Jahr und somit erstreckt sich die Paarungszeit auch beinahe über das ganze Jahr. Also ideale Bedingungen für den Wurm. Dieses wollten sich die Forscher im kalten Krieg zu nutze machen und ließen Transportboxen mit Spezialisolierungen anfertigen.
Nach weiteren Forschungen im Labor gelang es diesen Wurm mithilfe von künstlich erzeugten Blitzen zu züchten. Mithilfe von Spionen wurde der Wurm in alle Welt geflogen und war somit unter anderem für den Blackout am 13. Juli 1977 in New York verantwortlich. Die offizielle Version hieß Blitzschlag. Tatsächlich gewitterte es an diesem Tag in New York, und die dort, bei dem Elektrizitätswerk, entwischten Würmer kamen in Paarungslaune und absorbierten die gesamte Energie, so daß es zu dem Stromausfall kam.
Mittlerweile sind die Würmer fast überall wieder ausgestorben, da natürlich Gegenmaßnahmen getroffen wurden.
Ich selbst war in Bogor um mir diesen Wurm anzuschauen. Zum Angeln kann man ihn nur bedingt benutzen, da das leuchten eher eine Abschreckende Wirkung auf die Fische hat. Lediglich in Vollmondnächten und vor Gewittern lässt sich der ein oder andere Kaulbarsch überlisten. Ich war also beim ABC wohl nicht allein mit einem "Spezialköder"...
Da die Würmer ständig ein starkes Magnetfeld umgibt, ist es so gut wie unmöglich Fotos von Ihnen zu machen, da sofort die Speicherkarte gelöscht wird.
Der Wurm erreicht eine Länge von bis zu 10 cm. Je nach Energieabsorbtion. Er wird bis zu 5 Jahre alt (Daten aus dem Forschungslabor, tatsächliche Werte können abweichen).
Laien verwechseln Ihn häufig mit dem Zitterrotwurm (lat. Tremor Rubidus Vermiculus)
Davon aber mehr in einer neuen Folge von "Was kriecht denn da..."
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon KoffjeUwe » Sa 30. Mai 2015, 16:56

Der sybirische Ashaltringelwurm (lat. Bituminaquadringentvermis)

Was Thomas über ihn geschrieben hat ist soweit völlig korrekt. Hier nochmal zur Erinnerung:
Und zwar handelt es sich bei dieser Wurmart um einen Gesellen der hauptsächlich den Autofahrern ein Dorn im Auge ist. Es ist der gemeine sibirische Asphaltringelwurm. Normalerweise ist diese Art bei uns nicht heimisch. Bedingt durch die Russenpeitsche, welche in diesem Winter über uns kam, konnten die Eier des Wurmes mit dem Wind bis zu uns gelangen. Während der Frostperiode ist von seinem Tun nichts zu merken, sobald aber der Frost nachlässt bemerkt man Löcher in der vorher fehlerfrei erscheinenden Fahrbahndecke. Hier hat der kleine Geselle sich am Asphalt gemässtet und übersteht so die warmen Monate bis zur nächsten Frostperiode.

Dem ist noch hinzuzufügen das der sybirische Asphaltringelwurm sich lediglich vom Split ernährt, der dem Asphalt beigefügt ist. Der Teer/Bitumen wird unverdaut wieder ausgeschieden und erscheint als Schwarze Streifen auf der Asphaltdecke. So kann man sehr schön erkennen wo dieser Wurm sich langgefressen hat. Die Komunen oder Straßenmeistereien behaupten das Sie diese Streifen haben machen lassen, um Risse in der Fahrbahn auszubessern, was natürlich völlig haltlose Behauptungen sind...
Der sybirische Asphaltringelwurm hat sich sehr gut an die Bedingungen in Deutschland angepasst. Der Dorn im Auge der Autofahrer, die Schlaglöcher, sind in Wahrheit die Bruthöhlen der Würmer. Da der Mensch das bestreben hat diese Löcher mit neuem Asphalt zu verschließen, bieten diese Höhlen einen optimale Schutz für die Brut, und eine erste Nahrungsversorgung. Da der Asphalt mit denen die Löcher wieder geschlossen werden, meist weicher ist als der übrige, gedeihen die Larven prächtig.
Es wird vermutet das dieser Wurm sich zu einer Plage entwickeln könnte, da ihm immer neue Lebensräume durch den Menschen geschaffen werden. Und er hier auch keine Fressfeinde hat. Auch wird überlegt den Asphaltringelwurm in Recyclingwerken anzusiedeln um abgefrästes Material vom Bitumen zu trennen um das weiter verwenden zu können. Da ist man noch in der Testphase. Gegebenenfalls werden hierzu Hitzebeständigere Arten gezüchtet. Der Asphaltringelwurm wird bis zu einem Meter lang und reproduziert sich selbst. Ein Zwitter, der allerdings, nicht wie sonst üblich einen zweiten Wurm zur Vermehrung braucht. Jedoch für eine erfolgreiche Eiablage benötigt der Asphaltringelwurm Temperaturen unter minus fünf Grad. Was in Norddeutschland seltener vorkommt als im Süden Deutschlands... Auch hier besteht die Gefahr der Plage. Hier versucht die Bundesregierung entgegenzuwirken, indem Sie Asphaltdecken, die älter sind als 10 Jahre, abfäsen lässt. Einige Versuchsstrecken hierzu sind auf jeder Autobahn zu finden... Was allerdings auch zum scheitern verurteilt ist, da der Wurm bei Temperaturen von über 10 Grad sich in tiefere Erdschichten (meist Lehmboden) verkriecht und in eine Art Sommerstarre verfällt. Zum Angeln ist dieser Wurm gänzlich ungeignet aufgrund der Färbung und des Geruches.
Auf dem Bild ist zu sehen wie ein Wurmpfleger ein verstorbenes Exemplars in einem Recyclingwerk in die Höhe hält.

Jetzt im Sommer werde ich mich mit der Erforschung des Zitterrotwurms (lat. Tremor Rubidus Vermiculus) beschäftigen...
Dazu aber mehr in einer neuen Folge von "Was kriecht denn da..."
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon KoffjeUwe » Sa 30. Mai 2015, 16:58

So... alle Würmer wieder da....

Jetzt kann ich mich beruhigt meinen weiteren Forschungen widmen... ;)
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon Moderlieschen1990 » Sa 30. Mai 2015, 20:36

Brölllll. :D
Ein schlechter Tag beim Fischen, ist besser als ein guter Tag bei der Arbeit.

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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon hechtjogie » Mo 1. Jun 2015, 08:08

einfach nur gut LOL :smfishhai: :nar: :lol:

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Alex
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Re: Was kriecht denn da...

Beitragvon Alex » Mo 1. Jun 2015, 10:00

Der Klassiker ausm alten Forum musste ja auch wieder hier rein :Heul:
Raubfischcounter 2016

Hecht: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Zander: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
Rapfen: 0 Stk. (Jahresbest: xxxcm)
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